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Entwicklung neuer Impfstoffe im Fokus

Die Tuberkulose ist weltweit jedes Jahr noch immer für mehr als drei Millionen Todesfälle verantwortlich; neue Ansätze zur Bekämpfung dieser Infektionskrankheit sind gefragt. Seit 2002 unterstützt die Schweizerische Stiftung für Tuberkuloseforschung swissTB deshalb die Erforschung der Tuberkulose mit dem swissTB-Award. Den diesjährigen Preis, dotiert mit CHF 10'000, erhält Dr. Mireia Coscolla Devis, Wissenschaftlerin am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut, für ihre Arbeiten zur Antigenvariation der Tuberkulose-Bakterien. Einen Spezialpreis in der Höhe von CHF 1000 erhält Christian Schürer für seine Dissertation „Der Traum von Heilung“.

Die diesjährige Preisträgerin, Dr. Mireia Coscolla, arbeitet als Wissenschaftlerin am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH). Im Rahmen der nun ausgezeichneten Arbeit beschäftigte sie sich mit den Antigenen des Tuberkulose-Bakteriums.1 Als Antigene werden die „Erkennungsmerkmale“ von Krankheitserregern bezeichnet. Die meisten Krankheitserreger ändern ihre Antigene ständig, um so den vom Immunsystem gebildeten Antikörpern zu entgehen; zwischen Immunsystem und Krankheitserregern herrscht ein eigentliches Wettrüsten. Zusammen mit Wissenschaftlern der Universität New York konnten Dr. Coscolla und ihr Team um Sébastien Gagneux nun zeigen, dass sich das Tuberkulose-Bakterium im Hinblick auf die Antigene anders verhält: Ihre Variation ist im Gegensatz zu anderen Krankheitserregern gering. Anders als zu erwarten ist dies für den Tuberkulose-Erreger ein Vorteil: Das menschliche Immunsystem reagiert auf die hoch konservierten Antigene äusserst heftig. Diese Immunreaktion führt zu einem starken Krankheitsbefall der Lunge, was durch den hervorgerufenen Husten wiederum die Übertragung der Krankheit auf andere Menschen begünstigt. 

Medizinerin Regula Rapp für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Die Schweizerische Aerosol Gesellschaft (SAG) verleiht dieses Jahr zwei Preise. Sie ehrt die Umwelt-Pionierin Regula Rapp für ihren langjährigen Einsatz zur Luftreinhaltung in der Schweiz. Der Preis ist mit 5'000 CHF dotiert. Er wird heute zusammen mit dem Schweizer Aerosol Preis für die beste Publikation auf dem Gebiet der Schadstoff-Forschung an der Jahrestagung der SAG in Bern verliehen.

Die Schweizerische Aerosol Gesellschaft verleiht zum ersten Mal einen Preis für ein Lebenswerk. Die Umwelt-Pionierin Regula Rapp wird für ihren unermüdlichen Einsatz zur Verbesserung der Luftqualität in der Schweiz geehrt. «Regula Rapp sammelte und bewertete die weltweite Forschungsliteratur zur Luftverschmutzung wie keine andere vor ihr und machte die Resultate einer breiten Bevölkerung zugänglich» begründet Otto Brändli, Präsident des Wahlgremiums, die Entscheidung.

Ausgezeichnete Forschung zu Antivirulenz-Wirkstoffen und latenter Tuberkulose
Seit 2002 unterstützt die Schweizerische Stiftung für Tuberkuloseforschung swissTB die Erforschung der Tuberkulose
mit dem swissTB-Award. Den diesjährigen Preis, dotiert mit CHF 10'000, teilen sich Giulia Manina vom
Laboratory of Microbiology and Microsystems der Ecole polytechnique fédérale in Lausanne und            
Jan Rybniker, der im Team von Prof. Stewart Cole ebenfalls an der Ecole polytechnique fédérale in
Lausanne forscht.
Auch dieses Jahr wird der swissTB-Award gleich an zwei junge Wissenschaftler vergeben, deren Arbeiten sich
inhaltlich jedoch stark unterscheiden: Während Jan Rybniker die Rolle und Möglichkeiten von Antivirulenz-
Wirkstoffen als alternative Bekämpfung multiresistenter Tuberkulose-Bakterien erforscht, beschäftigt sich Giulia
Manina mit den unterschiedlichen Reaktionsweisen von Tuberkulose-Bakterien auf das Immunsystem des Trägers
und auf Medikamente.
 
Alternativer Ansatz: Antivirulenz-Wirkstoffe
Die Arbeit von Jan Rybniker befasst sich mit multiresistenten Tuberkulose-Keimen: Um die Entstehung von immer
mehr resistenten Keimen zu verhindern, sind neben neuen Antibiotika auch alternative Ansätze nötig. Einer davon
sind Anti-Virulenz-Wirkstoffe: Die Virulenz, also die Infektionskraft eines Erregers, wird durch verschiedene
Faktoren beeinflusst. Können die Virulenz-Faktoren verringert werden, kann sich das menschliche Immunsystem
besser gegen die Tuberkulose-Bakterien wehren: „Beim Anti-Virulenz-Ansatz übernimmt nicht ein Medikament
das Abtöten der Bakterien, sondern die menschliche Immunabwehr selbst. Gegen diesen Tötungsmechanismus
gibt es – im Gegensatz zu herkömmlichen Antibiotika – keine Resistenz“, erklärt Jan Rybniker die Notwendigkeit
alternativer Ansätze zur Verhinderung von resistenten Tuberkulose-Keimen.
Einer der Hauptvirulenz-Faktoren des Tuberkulose-Erregers ist das so genannte ESX-1-Sekretionssystem.
Rybniker und sein Team haben in ihrer nun ausgezeichneten Arbeit über 12'000 Wirkstoffe einer Moleküldatenbank
untersucht und schliesslich zwei Stoffe gefunden, die das ESX-1-Sekretionssystem angreifen. Die
Tuberkulose-Bakterien im menschlichen Körper haben dadurch weniger Infektionskraft: Die Immunabwehr kann
sich deutlich besser gegen den Erreger wehren. Auf die Behandlung von Tuberkulose haben die
Foschungsergebnisse des swissTB-Award-Preisträgers vorerst noch keine Auswirkungen: „Mit unserer Arbeit
konnten wir erst zeigen, wie Antivirulenz-Wirkstoffe gefunden werden können. So können nicht nur wir selbst,
sondern auch andere Forscher weltweit gezielt nach weiteren Wirkstoffen suchen, welche die Bekämpfung der
Tuberkulose dereinst verbessern werden.“
 
Tuberkulose-Bakterien als „Individuen“ untersucht
Weniger mit der direkten Bekämpfung als viel mehr mit dem besseren Verständnis des Verhaltens von Tuberkulose-
Bakterien beschäftigt sich Giulia Manina: „Tuberkulose ist eine Krankheit mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen
wie der aktiven und der asymptomatischen, latenten Form. Man geht davon aus, dass bis zu einem Drittel
der Weltbevölkerung eine latente Tuberkulose aufweisen könnte“, erklärt die Forscherin. Noch ist jedoch weitgehend
unklar, wie sich die Erreger in verschiedenen Krankheitsstadien unter Einfluss des Immunsystems und von
Medikamenten verhalten.
Für ihre mit dem swissTB-Award ausgezeichnete Arbeit betrachtete Manina die Tuberkulose-Bakterien deshalb
nicht als einheitliche Population, sondern untersuchte sie als „Individuen“ auf ihre spezifischen Eigenschaften hin,
insbesondere wie und wo sie sich vermehren. Die Arbeit zeigt, dass Tuberkulose-Bakterien bereits unter normalen
Wachstumsbedingungen grosse Unterschiede zeigen, die sich unter Stress noch verstärken. Manina und ihr
Team kommen zum Schluss, dass es diese unterschiedlichen Reaktionsweisen der Tuberkulose-Bakterien auf
das Immunsystem des Patienten sowie auf die Einwirkung von Medikamenten sind, die zu einer latenten
Tuberkulose sowie zu Medikamentenresistenzen führen. „Mit weiteren Untersuchungen dieser unterschiedlichen
Reaktionsweisen können neue Biomarker entdeckt werden, die wiederum neue diagnostische und therapeutische
Strategien insbesondere im Kampf gegen die „versteckten“ Bakterienpopulationen bei latenter Tuberkulose
ermöglichen“, hofft die Forscherin.
 
Rynbiker, Jan et al.: Anticytolytic Screen Identifies Inhibitors of Mycobacterial Virulence Protein Secretion. Cell Host & Microbe (2014) 16, 538–548
Manina, Giulia et al.: Stress and Host Immunity Amplify Mycobacterium tuberculosis Phenotypic Heterogeneity and Induce Nongrowing Metabolically Active Forms. Cell Host & Microbe (2015) 17, 1-15
Die vollständigen Arbeiten sowie die CV der beiden Preisträger können auf www.swisstb.org heruntergeladen werden.
 
swissTB – www.swisstb.org
Die schweizerische Stiftung für Tuberkuloseforschung swissTB wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, die Tuberkulose-
Forschung in der Schweiz zu fördern. Denn obwohl die Infektionskrankheit in der Schweiz eingedämmt und
gut unter Kontrolle ist, ist die Tuberkulose weltweit eine der häufigsten Infektionskrankheiten – und für jährlich
mehr als drei Millionen Todesfälle verantwortlich.
swissTB vergibt jährlich einen mit CHF 10'000 dotierten Forschungspreis. Mit dem swissTB-Award werden
herausragende Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Tuberkulose ausgezeichnet, welche zum grössten Teil in der
Schweiz durchgeführt wurden.
 

SwissTB-Award 2012:
Download als PDF: pdfPD_SwissTB-Award_2012.pdf471.07 kB

Neue Forschung im Kampf gegen die Tuberkulose

Seit zwölf Jahren vergibt die schweizerische Stiftung für Tuberkuloseforschung SwissTB jährlich am Welt-Tuberkulose-Tag einen Preis in der Höhe von CHF 10'000 für eine Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Tuberkulose. Der SwissTB-Award geht 2012 einerseits an den Grundlagenforscher Ruben C. Hartkoorn von der ETH
Lausanne, andererseits an den klinischen Forscher Lukas Fenner vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern. Mit beiden Forschungsarbeiten wird ein wichtiger Beitrag zur besseren Erforschung – und damit zur besseren Bekämpfung – der Tuberkulose geleistet, die weltweit nach wie vor auf dem Vormarsch ist. 


„Wir hatten zahlreiche hochkarätige Einsendungen für den SwissTB-Award 2012“, freut sich Dr. med. Otto Brändli, Präsident der schweizerischen Stiftung für Tuberkuloseforschung SwissTB. „Die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen. Schliesslich haben wir uns entschieden, das Preisgeld aufzuteilen und einerseits eine Arbeit aus der Grundlagenforschung, andererseits eine klinische Forschungsarbeit zu berücksichtigen.“ So werden sowohl Ruben C. Hartkoorn von der ETH Lausanne als auch Lukas Fenner vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern ausgezeichnet. Die Preisübergabe findet am diesjährigen Welt-Tuberkulose-Tag vom 21. März 2013 im Rahmen des Tuberkulose-Symposiums der Lungenliga Schweiz in Münchenwiler statt.

DEUTSCH (texte Francais en bas)

Ein Schweizer Beitrag zum Jahr der Lunge - Luftqualität und Gesundheit
Anlässlich der Jahreskonferenz der European Respiratory Society (ERS) www.ersnet.org publiziert ERS die Broschüre: Luftverschmutzung und Gesundheit (Air Quality and Health) www.ersnet.org/airquality. Dieses für Gesundheitsfachleute und Interessierte verfasste Dokument fasst den neusten Stand des Wissens zusammen. Die illustrierte Broschüre (>60 Seiten) ist online kostenlos in verschiedenen Sprachen verfügbar – auch in Deutsch, Französisch und Italienisch. www.ersnet.org/airquality

Die Broschüre ist tief in der Schweizer Forschung und Umweltpolitik verankert. ERS hat einerseits ein best ausgewiesenes Autorenteam am Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) www.SwissTPH.ch mit der wissenschaftlichen Arbeit beauftragt (Prof. Nino Künzli, Dr. Laura Perez und Dr. Regula Rapp). Andererseits hat die Schweizer Forschung der letzten 20 Jahre in ganz entscheidendem Ausmass zum derzeitigen Stand des Wissens beigetragen. Der Schweizerische Nationalfonds hat 1990 mit dem NFP26 „Mensch Gesundheit Umwelt" die Weichen gestellt für ein interdiziplinäres national vernetztes Forschungsunternehmen ersten Ranges. Das grösste Projekt – die SAPALDIA Studie (www.sapaldia.net) läuft bereits seit 20 Jahren – hat weltweit anerkannte Erkenntnisse erbracht, die dazu beitragen, dass die Luftreinhaltepolitik stärker auf den Gesundheitsschutz ausgerichtet wird. SAPALDIA hat belegt, dass die erreichten Verbesserungen der Luftqualität in der Schweiz einen klaren Nutzen für die Gesundheit brachten.

Die ERS-Broschüre baut auch auf einer bereits 1988 in der Schweiz lancierten Aktion der damals neu gegründeten Gesellschaft der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) (www.aefu.ch) auf. Die AefU haben früh die Notwendigkeit erkannt, dass die Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen eine wesentliche Rolle bei der Mitgestaltung der Umweltpolitik spielt. Die damalige Broschüre Luftverschmutzung und Gesundheit war ein grosser Erfolg, wurde 1997 überarbeitet und in hoher Auflage abgesetzt. 2010 macht diese Schweizer Idee nun in Europa Furore.

Die für Europa konzipierte Broschüre soll das Wissen und Bewusstsein über die Folgen der Luftqualität stärken, damit Luftreinhaltepolitik auch in den stark belasteten Zentren im Süden und Osten Europas mit griffigen Massnahmen eingeleitet werden. Davon wird auch die Schweiz profitieren, denn Luftverschmutzung kennt keine Grenzen http://www.bafu.admin.ch/luft/.

Für inhaltliche Fragen: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

Die Broschüre Air Quality and Health / Luftverschmutzung und Gesundheit / Qualité de l'air et santé steht elektronisch (als PDF) auf www.ersnet.org/airquality, über den link auf www.SwissTPH.ch oder auf der Seite der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie www.pneumo.ch kostenlos zur Verfügung. Gedruckte Exemplare (in Deutsch und Französisch) können für 12.00 CHF (inkl. Versand) per email: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser., oder Fax: 061 284 81 50 bestellt werden.Die Deutsche und Französische Übersetzung wurde durch Beiträge der Stiftungen Swiss Lung (www.swisslung.ch), QUADRIMED (www.quadrimed.ch), sowie der Lungenliga Schweiz (www.lung.ch) finanziert.


FRANCAIS

Une contribution suisse à l'occasion de l'année du poumon - Qualité de l'air et santé

A l'occasion de son congrès annuel – l'European Respiratory Society (ERS) www.ersnet.org publie une brochure sur le thème: Qualité de l'air et santé (Air Quality and Health) www.ersnet.org/airquality. Ce document, destiné aux médecins et aux autres professionnels de la santé présente sur 60 pages l'état des connaissances sur le sujet. Il sera disponible gratuitement en PDF sur www.ersnet.org/airquality dans plusieurs langues, notamment en allemand, français et italian.

La brochure est profondément ancrée dans la recherche scientifique et dans la politique environnementale de la Suisse. L'ERS a en effet mandaté pour la rédaction du document une équipe de scientifiques hautement qualifiés (Prof. Nino Künzli, Dr Laura Perez et Dr Regula Rapp) – tous de l'Institut Tropical et de Santé Publique Suisse (Swiss TPH) www.SwissTPH.ch.
D'autre part, les instituts de recherche en Suisse ont contribué de manière décisive à l'avancement des connaissances dans ce domaine durant ces 20 dernières années. En 1990, avec le projet de recherche NFP26 intitulé «Homme, Santé, Environnement», le Fonds National Suisse a posé les bases pour un réseau de recherche national transdisciplinaire de premier ordre. Le projet le plus important, l'étude SAPALDIA (www.sapaldia.net), court déjà depuis 20 ans. Les résultats obtenus jusqu'ici ont contribué à orienter la politique de la qualité de l'air à l'échelon mondial. SAPALDIA a pu démontrer que l'amélioration de la qualité de l'air en Suisse a entraîné des effets positifs sur la santé.

En 1988 déjà, l'association Médecins en faveur de l'Environnement (www.aefu.ch) s'est engagée activement pour la diffusion des connaissances sur les effets de la pollution de l'air au niveau de la santé. Ainsi fut publiée en 1988 pour la première fois une brochure «Pollution de l'air et santé». Les Médecins en faveur de l'Environnement ont contribué durant toutes ces années au renforcement de la politique suisse sur le plan de la qualité de l'air. Les progrès importants réalisés en recherche ont conduit l'association à mettre à jour cette synthèse en 1997. Ainsi, en 2010, cette «idée suisse» fait un tabac en Europe!


Cette brochure, conçue pour un lectorat européen, est destinée à renforcer les connaissances et sensibiliser ses lecteurs sur la qualité de l'air, ceci afin d'appliquer sérieusement des mesures d'amélioration dans les zones fortement touchées, en particulier dans le sud et l'est du continent. La Suisse en profitera, car la pollution de l'air ne connaît pas de frontières.
Pour des question scientifique: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser.

La brochure 'Qualité de l'air et santé' (Air Quality and Health) est disponible gratuitement en PDF sur www.ersnet.org/airquality. On peut aussi y accéder par un lien à partir de www.swisstph.ch ou à partir du site de la Société Suisse de Pneumologie www.pneumo.ch. Des copies imprimées en français et en allemand au prix de 12.- CHF (port compris) peuvent être commandées par e-mail: Cette adresse e-mail est protégée contre les robots spammeurs. Vous devez activer le JavaScript pour la visualiser., ou par fax: 061 284 81 50.Les traductions allemande et française ont été financées par des contributions de la Fondation Swiss Lung (www.swisslung.ch), de QUADRIMED (www.quadrimed.ch), ainsi que de la Ligue pulmonaire suisse (www.lung.ch).